Biotin

Biotin zählt zu der Gruppe der B-Vitamine und ist unter anderem auch als Vitamin B7 oder Vitamin H bekannt. Aufgrund seiner Wirkung auf Haut, Haare und Nägel ist Biotin auch als “Schönheitsvitamin” bekannt – doch wie die weiteren B-Vitamine spielt auch Biotin innerhalb diverser Stoffwechselprozesse unseres Körpers eine bedeutende Rolle. Biotin ist ebenfalls ein wasserlösliches Vitamin, weshalb eine täglich ausreichende Zufuhr wichtig ist.

Biotin in Lebensmitteln

In zahlreichen tierischen sowie pflanzlichen Lebensmitteln ist Biotin vorhanden. Bei den tierischen Produkten sind vor allem Lebensmittel wie Leber, Niere, Eier – hier vor allem das Eigelb – sowie Milch und Milchprodukte reich an Vitamin B7.
Biotin in Obst ist hauptsächlich in Bananen enthalten, mit einem Gehalt von fünf Mikrogramm auf 100 Gramm, gehören Bananen zu dem wenigen Obst, das einen nennenswerten Biotin-Gehalt aufweist.
Gute Biotinlieferanten sind außerdem pflanzliche Lebensmittel wie Champignons, Erbsen, Spinat oder Walnüsse. Darüber hinaus ist Biotin in Haferflocken enthalten: Bereits auf 50 Gramm Haferflocken verteilen sich zehn Mikrogramm Biotin.

Eine Übersicht biotinhaltiger Lebensmittel:  

Tierische Produkte: 

  • Eier (vornehmlich Eigelb)
  • Kuhmilch
  • Leber
  • Milchprodukte wie Quark oder Käse
  • Niere

 
Pflanzliche Produkte: 

  • Champignons
  • Erbsen
  • Grüne Bohnen
  • Haferflocken
  • Nüsse
  • Sojabohnen
  • Sonnenblumenkerne
  • Pilze

 
Das meiste des Vitamin B7 wird laut Ergebnissen der Nationalen Verzehrstudie II in Deutschland aufgrund ihrer Verzehrmenge über Milch sowie Milchprodukte aufgenommen. 

Bestimmte Lebensweisen wie ein hoher Alkoholkonsum, Rauchen oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten können die Aufnahme des Vitamins im menschlichen Körper beeinträchtigen beziehungsweise sogar dessen beschleunigten Abbau fördern. Da Biotin eine wichtige Rolle an einer Vielzahl unterschiedlicher Prozesse einnimmt, sollte der Tagesbedarf ausreichend über die Nahrung oder über die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln gesichert werden.

Schönheitsvitamin: Biotin-Wirkung auf Haut, Haare und Nägel

Biotin – das auch Vitamin B7 oder Vitamin H genannt wird – ist ein Coenzym, das vor allem innerhalb verschiedener Stoffwechselprozesse zum Einsatz kommt – so spielt auch Biotin für Haare, Haut und Nägel eine wichtige Rolle.

  • Biotin für Haare: Biotin sorgt für Haarwachstum, denn es ist für die Neubildung von Haarwurzeln verantwortlich. Im Umkehrschluss kann dauerhaft zu wenig Biotin zu Haarausfall führen. 
  • Biotin für Nägel: Bei den Nägeln sorgt Biotin für die Neubildung des Nagelbettes. 
  • Biotin für Haut: Durch die Beteiligung an zahlreichen Stoffwechselprozessen, wirkt sich Biotin ebenfalls positiv auf die Haut aus.

Für was ist Biotin außerdem gut? Neben der Wirkung von Biotin gegen Haarausfall, für starke Nägel oder strahlende Haut, übernimmt es weitere wichtige Funktionen im menschlichen Körper. Zur Biotin-Wirkung zählen zusätzlich:

  • Biotin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei 
  • Es sorgt für eine normale Funktion des Nervensystems
  • Biotin übernimmt eine Funktion innerhalb des normalen Stoffwechsels von Makronährstoffen – also von Kohlenhydraten, Eiweißen sowie Fettsäuren 
  • Es spielt eine Rolle zum Erhalt der normalen psychischen Funktion
  • Biotin trägt zur Erhaltung von Haaren, Haut sowie den Schleimhäuten bei

Speziell im Bereich der Haut, Haare und Nägel spielen neben Biotin weitere Nährstoffe wie Kollagen oder Vitamin E eine wichtige Rolle.

Unterversorgung mit Biotin und krankhafter Biotinmangel

Ein krankhafter Biotin-Mangel kommt in der Bevölkerung eher selten vor, der als Mangel immer mit Krankheitssymptomen wie Haarausfall, massiven Haut- und Schleimhautveränderungen sowie auch zentralnervösen und psychiatrischen Krankheitssymptomen vergesellschaftet ist. Ein Biotin-Mangel gehört daher auch immer in die Hände eines Arztes, der nach eingehender Diagnose diese Mangelerkrankung therapieren muss.

Im Unterschied zu einem Biotin-Mangel ist liegen bei einer schwächer ausgeprägten Unterversorgung keine schweren Symptome vor, sondern die Mehrheit der Betroffenen erfahren eher unspezifische Begleiterscheinungen oder alltägliche Defizite wie Müdigkeit spüren oder eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit.
Durch die zahlreichen Funktionen des Vitamin B7 innerhalb lebenswichtiger Prozesse des Körpers, kann sich eine Unterversorgung dementsprechend diffus äußern. So zeigt sich eine Vitamin H Unterversorgung beispielsweise durch Begleiterscheinungen wie stumpfes, brüchiges Haar und Fingernägel, sowie Probleme mit der Straffheit und dem Feuchtegehalt der Haut.

Bei Biotinmangel ist zwischen dem genetisch bedingten Biotinmangel sowie dem Mangel aufgrund verminderter Aufnahme zu unterscheiden.
Im Bereich des genetisch bedingten Biotinmangels, wird bei der Untersuchung von Neugeborenen, dem sogenannten Neugeborenenscreening, untersucht, ob ein Biotinmangel vorliegt – Folgeschäden können durch eine frühzeitige Behandlung vermieden werden.

Eine Unterversorgung die aufgrund einer zu geringen Aufnahme des Vitamin B7 auftritt, kann durch die gesicherte Zufuhr von einer ausreichenden Menge behoben werden.
Doch wie zeigt sich die Unterversorgung und der schwere Verlauf eines Biotinmangels im menschlichen Körper?

Typische Biotinmangel Symptome sind dabei: 

  • Wachstumsverzögerungen
  • Hautveränderungen 
  • Haarausfall 
  • Neurologische Störungen wie Bewegungsstörungen und Lethargie
  • Störungen des Immunsystems können ebenfalls auftreten
Unspezifische Begleiterscheinungen einer Unterversorgung:
  • Müdigkeit
  • Leistungsverlust 
  • Muskelschmerzen 
  • Konzentrationsstörungen

Wie hoch ist der Biotin Tagesbedarf?

Der Schätzwert für eine angemessene Biotin Versorgung liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)  innerhalb der ersten vier Lebensmonate bei vier Milligramm pro Tag und steigt mit zunehmenden Alter auf 25 bis 35 Milligramm im Teenageralter und 40 Milligramm pro Tag für Jugendliche und Erwachsene. Lediglich in der Stillzeit steigt der tägliche Bedarf um weitere fünf Milligramm auf 45 pro Tag.

Die DGE schätzt für den Biotin Tagesbedarf folgende Werte:

Personengruppe Empfohlene Tageszufuhr Biotin in µg pro Tag
Säuglinge im Alter von 0 bis 4 Monate 4
Jugendliche und Erwachsene 40
Stillende 45


Biotin kann über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung zugeführt werden. Doch auch Biotin zum Einnehmen beispielsweise Biotin hochdosiert in Form von Gummies oder Kapseln helfen, den täglichen Bedarf einfach zu decken.

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